Nickerchen sind ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung, aber nicht alle Babys schlafen gleich. Wenn dein Baby kurze Nickerchen von 20 bis 45 Minuten macht, statt der langen und erholsamen Nickerchen, die du erwartet hast, hast du möglicherweise einen „Kurznickerchen-Macher“ oder ein „waches Baby“ zu Hause.
Was ist ein „Kurznickerchen-Macher“ oder „waches Baby“?
Ein „Kurznickerchen-Macher“ ist ein Baby, das dazu neigt, kurze Nickerchen von weniger als 45 Minuten zu machen, ohne dass dies die Qualität seines Nachtschlafs beeinträchtigt. Diese Babys schlafen nachts meist länger und besser als tagsüber, decken aber dennoch ihren Schlafbedarf. Sie brauchen keine langen Nickerchen, sondern kommen mit weniger Tagesschlaf aus und sind nicht übermüdet.
Das kann für Eltern frustrierend sein, die erwarten, dass die Nickerchen am Tag sowohl dem Baby als auch ihnen selbst eine Erholung ermöglichen.
Anzeichen dafür, dass dein Baby ein Kurznickerchen-Macher ist
- Es macht 20–45-minütige Nickerchen und wacht danach zufrieden auf, nicht quengelig oder müde.
- Sein Schlafensfenster entspricht seinem Alter, das heißt, es bleibt während des gesamten Schlafensfensters bis zum nächsten Nickerchen gut gelaunt.
- So kurze Nickerchen beeinträchtigen seinen Nachtschlaf nicht. Nachts schläft es im Allgemeinen gut (normalerweise durch) und wacht ab 6:00 Uhr morgens auf. Es wacht normalerweise nicht häufig auf.
- Wenn du ihm ein längeres Schlafensfenster anbietest, als es seinem Alter entspricht, schläft es problemlos ein, ohne sich zu wehren.
- Wenn es zu nur einem Nickerchen am Tag wechselt, verlängert es dieses meist ganz natürlich.
- Es vollzieht den Wechsel zu weniger Nickerchen früher als andere Kinder.
Dein Baby ist kein Kurznickerchen-Macher, wenn …
- es nach kurzen Nickerchen von 20 bis 45 Minuten müde und quengelig aufwacht, Schwierigkeiten hat, wieder einzuschlafen, und meistens nicht erneut einschläft.
- sein Schlafensfenster nach einem kurzen Nickerchen ebenfalls kürzer wird. Das bedeutet, dass es sich nicht ausreichend erholt hat und „zu früh“ wieder schlafen muss.
Warum dein Baby kurze Nickerchen macht
Achtung: Dein Baby kann kurze Nickerchen machen, ohne ein Kurznickerchen-Macher zu sein. Dafür kann es mehrere Gründe geben:
- Unreife Schlafzyklen: Babys haben kürzere Schlafzyklen als Erwachsene, in der Regel etwa 45 Minuten. Die Schlafzyklen werden länger, wenn Babys wachsen.
- Veränderlicher Schlafbedarf: Wenn Babys wachsen, kann sich ihr Bedarf an Tagesschlaf verändern, und sie beginnen möglicherweise, die Dauer ihrer Nickerchen zu verkürzen.
- Eine laute oder zu helle Schlafumgebung kann die Nickerchen unterbrechen. Achte darauf, dass der Schlafplatz ruhig und dunkel ist.
- Schlafassoziationen: Wenn dein Baby sich daran gewöhnt, nur unter bestimmten Bedingungen einzuschlafen, etwa beim Wiegen oder Stillen, kann es zwischen den Schlafzyklen kurz aufwachen und dieselben Bedingungen benötigen, um wieder einzuschlafen.
- Pass die Nickerchenzeiten an: Babys haben je nach Alter unterschiedliche Schlafbedürfnisse. Wenn dein Baby kurze Nickerchen macht, braucht es möglicherweise mehr als ein Nickerchen pro Tag. Beobachte seine Schlafmuster und passe die Zeiten bei Bedarf an.






