Die Geburt eines Babys ist etwas Wunderbares, kann aber auch anstrengend sein. Wenn wir eine frischgebackene Mutter fragen, was sie sich am meisten wünscht, wird sie uns sagen, dass sie gerne die ganze Nacht durchschlafen würde. Sich an die Schlafgewohnheiten von Babys zu gewöhnen, ist schwierig, da ihr Schlaf sehr fragmentiert ist. Egal, ob es dein erstes, zweites oder drittes Kind ist … Schlafmangel ist für Mütter immer ein Problem, insbesondere wenn ihre Kinder noch sehr klein sind.
6 Tipps, damit auch Mütter schlafen
- Schlafe, wenn das Baby schläft. Oder versuche es zumindest. 20-minütige Nickerchen können ausreichen, damit du den Tag gut überstehst.
- Geh nach draußen. Denk daran, jeden Tag hinauszugehen. Die frische Luft wird dich wach machen und dir Energie geben.
- Denk daran, Sonnenlicht zu tanken. Geh im Sommer früh am Morgen und im Winter mittags spazieren. Natürliches Sonnenlicht tut sowohl dir als auch deinem Baby gut.
- Es ist besser, wenn es zu Hause ein wenig kühl ist, als wenn es zu warm ist. Warum? Weil dich ein wenig Kälte tagsüber wach und aktiv hält. Wenn die Temperatur zu Hause hoch ist, wirst du den ganzen Tag schläfrig sein und nachts nicht zur Ruhe kommen.
- Achte auf deine Mahlzeiten. Eine üppige Mahlzeit kann dich den ganzen Tag über müde und schläfrig machen. Vermeide Schokolade und Energieriegel so weit wie möglich. Entscheide dich stattdessen für gesündere Alternativen wie Obst, rohes Gemüse oder Nüsse.
- Achte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ausreichend zu trinken ist wichtig – stell dir deshalb immer eine Flasche Wasser in die Nähe. Wenn es dir schwerfällt, Wasser zu trinken, kannst du ein paar Zitronen- oder Orangenscheiben hinzufügen und dir dein eigenes aromatisiertes Wasser zubereiten.
Die häufigsten Sorgen von Müttern, die sie nicht schlafen lassen
Außerdem wissen wir bei Ecus Kids, was allen Müttern den Schlaf raubt. Mach dir diese Sorgen bewusst und tu etwas, damit du wieder besser schlafen kannst:
- Du hast Angst, das Baby nicht weinen zu hören. Du fürchtest, so tief zu schlafen, dass du das Weinen deines Kleinen nicht hörst. Aber glaub uns: Du wirst es weinen hören. Und falls nicht, kannst du jederzeit ein Babyphone oder einen Schlafmonitor verwenden.
- Der Wäscheberg wird nie kleiner. Das musst du akzeptieren. Die Hausarbeit ist mit einem Neugeborenen nicht immer erledigt und kann manchmal auch einfach liegen bleiben. Es ist wichtiger, zu schlafen und ausgeruht zu sein, um sich gut um das Baby kümmern zu können, als jeden Tag die Wohnung zu saugen.
- Die Besuche nehmen kein Ende. Wenn ein Baby zur Welt kommt, können die Besuche endlos erscheinen. Alle möchten dich besuchen. Setz den Besuchen einfach ein paar Grenzen. Du musst dich deswegen nicht schlecht fühlen. Dein Baby muss sich ausruhen – und du auch.
- Wochenbettdepression. Es ist normal, dass viele Mütter nach der Geburt Stimmungsschwankungen haben oder eine Wochenbettdepression entwickeln können. Hab keine Angst, mit deinem Arzt über deine Stimmung zu sprechen – er kann dir helfen.
- Ältere Kinder, um die du dich kümmern musst. Wenn bereits ältere Geschwister zu Hause sind, musst du dich weiterhin um sie kümmern. Dann ist es nicht immer möglich, zu schlafen, wenn das Baby schläft. Nutze daher die Schlafenszeit des Babys, um Zeit mit den älteren Geschwistern zu verbringen und dich ihnen zu widmen. Vielleicht sind sie eifersüchtig auf das neue Baby. Deshalb ist es wichtig, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, mit ihnen zu spielen, ein Buch zu lesen … damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlen.
Denk daran, dass diese neue Phase nicht für immer dauern wird. Es wird der Moment kommen, in dem dein Baby Tag und Nacht unterscheiden kann und nach und nach länger am Stück schlafen wird. Bei unseren Tipps zum Schlafen als Mutter dürfen wir den wichtigsten nicht vergessen: Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit für dich. Ganz egal, ob du ein Schaumbad nimmst, 30 Minuten schwimmen oder ins Fitnessstudio gehst, schreibst oder malst … Wir sind sicher, dass Mütter mit all dem Nacht für Nacht besser schlafen können.






